Kunstmarkt unter Druck

Auktionshäuser erfinden sich neu

Abstrakte Malerei: drei übereinanderliegende, weich gerandete Farbflächen in Rot und Dunkelbraun.
Foto: -/Sotheby's/dpa

Nachkriegskunst, besonders die US-amerikanischen Abstrakten Expressionisten, gehören zum Begehrtesten, was der Kunstmarkt zu bieten hat: Das Gemälde "Brown and Blacks in Reds" (1957) von US-Künstler Mark Rothko wurde im Frühjahr für 86 Millionen US-Dollar versteigert

Seit der ersten zeitgenössischen Auktion bei Christie’s 1998 konkurrieren Galerien und Auktionshäuser um Werke, Sammlungen und Marktanteile. Die Giganten der Branche haben sich längst zu regelrechten Finanzinstituten entwickelt

Die Zeitenwende war 1998. Im Juni jenes Jahres veranstaltete Christie’s in New York die erste Auktion nur mit zeitgenössischer Kunst und "verkaufte jedes verdammte Los", wie der legendäre "Artnet"-Reporter Walter Robinson damals notierte. Die bis dahin stillschweigende, aber klare Verabredung über die Trennung…

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