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Künstlerkollektiv Studio Drift // Advertorial

"Wir wollen etwas schaffen, das wir auch in lebendigen Dingen sehen"

Studio Drift verbindet digitale Technik mit Inspirationen aus der Natur: In Miami ließ das Künstlerduo 300 Drohnen am Nachthimmel aufsteigen 

"Ich bin Künstlerin geworden, weil ich die Welt nicht so akzeptieren will, wie sie ist", sagt Lonneke Gordijn. Sie und Ralph Nauta sind zusammen das Künstlerduo Studio Drift. Beide werden das Gefühl nicht los, dass viele Dinge in der Welt keinen Sinn ergeben, sagen sie - also haben sie den Antrieb selbst kreativ zu werden. Dabei orientieren sie sich an den Formen und Bewegungen der Natur, denn: "Der Mensch ist Teil der Natur."

Hinter den poetisch wirkenden Arbeiten des Künstlerduos steckt ein kritischer Geist. "Es ist wichtig, dass Künstler teilhaben am Diskurs um die Spannung zwischen Mensch und Natur. Man muss den Technikern das Warum und das Wie zeigen." 

Wir stehen vor einem gewaltigen technologischen Umschwung, lässt sich das Studio zitieren, "denn unser Zusammenleben und die Art, wie wir kommunizieren, sind vollkommen verändert." Die Menschen haben das Bedürfnis nach Schönheit in der echten Welt und eine Sehnsucht nach Leichtigkeit. Das Studio benutzt Technologie, um diesen Zustand zu erreichen.

BMW präsentierte im vergangenen Jahr bei der Art Basel / Miami Beach die Weltpremiere der Flugskulptur "Franchise Freedom" von Studio Drift am Strand von Miami. Dort, über dem Meer imitierten 300 leuchtende Drohnen am Nachthimmel das Flugverhalten eines Vogelschwarms. Die Inspiration dafür war die Natur: Studio Drift untersuchte die Flugbahnen von Staren, daraus speiste sich ein dezentraler Algorithmus, der das Verhalten der Drohnen bestimmte.

Zum ersten Mal wurde ein Naturphänomen dieses Maßstabs von Maschinen nachgebildet. Genau wie Vögel finden Menschen Sicherheit in der Gruppe, während sie sich zugleich an die Regeln einer Gesellschaft halten müssen, heißt es in einem Statement von Studio Drift. Lonneke Gordijn: "Wir wollen etwas schaffen, das wir auch in lebendigen Dingen sehen." In diesem Sommer war die Flugskulptur über Amsterdam zu sehen, als Teil der Studio-Drift-Retrospektive "Coded Nature". 

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