Otto Muehls Verbrechen

Wenn Kunst zur Tarnung von Gewalt wird

Paul-Julien Robert "Meine keine Familie", 2012, Filmstill
Foto: Archiv-Friedrichshof, Paul-Julien Robert

Otto Muehl (rechts) fotografiert Mitglieder der Friedrichshof-Kommune: Filmstill aus Paul-Julien Roberts Doku "Meine keine Familie" aus dem Jahr 2012

Otto Muehls Werk gilt als Schlüsselkapitel des Wiener Aktionismus. Doch Berichte von Betroffenen zeigen, wie eng seine Kunst mit systematischer Gewalt verknüpft war. Warum Museen sich dieser Geschichte stellen müssen

"Rutschbilder" klingt harmlos. Doch der Hintergrund ist grauenhaft. Denn um die abstrakten Farbschlieren zu produzieren, habe Otto Muehl auch Körper von Mädchen über die Leinwand geschleift, die zuvor vom Künstler sexuell missbraucht worden seien. So berichtete es in diesem Sommer die Psychotherapeutin Ruth Bourgogne bei einer…

Weiterlesen mit Monopol Plus

Ohne Abo lesen


Monopol Plus Aktionsmonat

Testen Sie Monopol Plus einen Monat kostenlos. Sie erhalten während des Abos Zugriff auf alle Artikel auf monopol-magazin.de Das Abo verlängert sich jeweils um einen weiteren Monat; nach Ablauf des Gratiszeitraums erhalten Sie Monopol Plus für nur 4,90 € monatlich. Die ordentliche Kündigung des Abonnements ist jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ablauf des Vertragsmonats möglich, wenn Sie direkt in Ihrem "Mein Profil"-Bereich kündigen.