NS-Raubkunst

Düsseldorf gibt "büßende Maria Magdelena" zurück

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Die Stadt Düsseldorf will das Gemälde "Die büßende Maria Magdalena" als "NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut" zurückgeben

Das Werk befinde sich im Bestand des Düsseldorfer Kunstpalastes und solle an die Nachfahren der jüdischen Berliner Verlegerfamilie Mosse zurückgegeben werden - konkret an die Nachfahren von Felicia Lachmann-Mosse. Das teilten der Kunstpalast und die Stadt am Mittwoch nach einem einstimmigen Beschluss des Kulturausschusses mit.

Bei dem Werk handele es sich um eine Kopie eines Details des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gemäldes von Peter Paul Rubens, das sich einst im Kaiser Friedrich-Museum in Berlin befunden habe. Ob es Rubens selbst oder seine Werkstatt hergestellt habe oder es sich um eine zeitgenössische Kopie handele, sei aber ungeklärt, hieß es.

Rudolf Mosse war in der Weimarer Zeit ein einflussreicher Zeitungsverleger. Seine Tochter Felicia Lachmann-Mosse, die die Kunstsammlung ihrer Eltern geerbt hatte, musste 1933 mit ihrem Mann vor den Nazis in die USA fliehen. Ein Jahr später versteigerten die Nationalsozialisten ihr Vermögen, ohne dass die Familie am Erlös beteiligt wurde. Schon mehrere Kunstwerke waren an die Erben der Tochter zurückgegeben worden.

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