Das teilte das Unternehmen in einer eigenen Mitteilung mit. Das vollständig funktionsfähige, rund 220 Pfund (ca. 100 Kilogramm) schwere Objekt aus 18-karätigem Gold wurde diese Woche bei den Herbstauktionen von Sotheby’s in New York für 12,1 Millionen Dollar versteigert – und ist nun "das wertvollste Objekt der Ripley’s-Sammlung".
"Das Unglaubliche zu finden, ist unser Geschäft", sagte John Corcoran, Direktor der Ripley’s-Ausstellungen. Man habe "nie gedacht, dass wir eines Tages einen Klempner für eine Installation in Bereitschaft brauchen würden". Ripley’s kündigte an, die Toilette zunächst zu präsentieren, prüfe aber langfristig, sie wieder als funktionsfähiges WC zugänglich zu machen.
Die 2016 entstandene Toilette orientiert sich an einem Standardmodell von Kohler und war nach ihrer Premiere im Guggenheim Museum bereits ein Publikumsmagnet. Dort nutzten über 100.000 Besuche das Werk über ein Jahr hinweg.
Ripley’s besitzt jetzt die einzig verbliebene produzierte Version
"America" gehört zu einer Edition von drei plus zwei Künstlerexemplaren - wobei bislang nur zwei Auflagen realisiert wurden. Da ein Exemplar 2019 aus dem britischen Blenheim Palace gestohlen und nie wieder aufgefunden wurde, besitzt Ripley’s nun die einzig verbliebene produzierte Version. Der ursprüngliche Einlieferer war laut Medienberichten der US-Investor Steve Cohen.
Ripley’s betreibt weltweit Kuriositätenmuseen und Unterhaltungseinrichtungen in neun Ländern und sammelt seit Jahrzehnten außergewöhnliche Objekte – von Miniaturskulpturen im Nadelöhr bis zu überdimensionalen Rekordstücken.