Mit der Emerging Artists Platform will die Institution junge Bildschaffende weltweit vernetzen, sichtbar machen und beim Einstieg in den Kunstbetrieb unterstützen. Das Programm kombiniere eine digitale Plattform mit Ausstellungs- und Förderformaten in den Häusern des Museums, darunter in Berlin, Stockholm, Shanghai und Tallinn. Ziel sei es, den Zugang zum Kunstsystem zu erleichtern und strukturelle Hürden für aufstrebende Künstler zu senken.
Zum Start ruft Fotografiska zu mehreren internationalen Wettbewerben auf, an denen kostenlos teilgenommen werden kann. Dazu zählt unter anderem ein gemeinsam mit den United Nations und der Initiative Photography 4 Humanity organisierter Wettbewerb zum Thema Menschenrechte. Die ausgewählten Arbeiten sollen am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, am UN-Hauptsitz in New York präsentiert werden.
Weitere Ausschreibungen widmen sich etwa der Ästhetik der Nachtkultur in Kooperation mit der Marke Jägermeister sowie lokalen Förderformaten in mehreren Fotografiska-Standorten, bei denen Einzelausstellungen vergeben werden.
Als "Emerging Artists" definiert Fotografiska Fotografen in einer frühen Karrierephase, die bereits eine eigene künstlerische Handschrift entwickelt haben, aber noch keine größeren institutionellen Ausstellungen vorweisen können. Teilnehmer können sich zudem auf der Plattform verifizieren lassen und erhalten dann eine eigene Portfolioseite.
"Unsere Vision ist es, weltweit der erste Partner für visuelle Künstler zu sein – von den ersten Schritten bis hin zur internationalen Spitze", sagte Fotografiska-Verwaltungsratschef Yoram Roth laut Mitteilung.