Kunstweltroman von Ruth Herzberg

Aussichtslos optimistisch in Berlin

Foto: Neon-Schriftzug „Berlin“ über Barregal mit Flaschen, rotes Neonlicht.
Foto: Pexels

Berlin, um die 50, minus Glamour, minus Alles-richtig-Machen: Abends in der Bar wieder auf Autopilot schalten und nach vier Drinks mit "frisch geschiedenen Berufstätigen" um die Wette flirten

Ruth Herzbergs neuer Roman "Frequenzen" ist eine Kunstbetriebssatire für Berlin um die 50: Die Erzählerin folgt einem Künstler, dessen Karriere ebenso wenig in Gang kommt wie ihr eigenes Liebesleben. Tragisch, komisch und herrlich anarchisch

In vielen Verlagsprogrammen kann man selbst bei den Romanen gleich vom Blatt mitsingen, welche Sachbuchthemen darin notiert werden. Die Berliner Schriftstellerin Ruth Herzberg steht nicht im Verdacht solcher Zeitgeistigkeit. Sie schreibt über das weibliche Verderben, immer wieder den zuverlässig…

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