Internationale Auszeichnung

Gewinner des Chanel Next Prize 2026 stehen fest

Zu den zehn Preisträgern des Chanel Next Prize 2026 zählen unter anderem der in Berlin lebende Künstler Álvaro Urbano und der französische Maler Pol Taburet
Foto: Agustín Farias / Zelinda Zanichelli

Zu den zehn Preisträgern des Chanel Next Prize 2026 zählen unter anderem der in Berlin lebende Künstler Álvaro Urbano und der französische Maler Pol Taburet

Zu den zehn Preisträgern des Chanel Next Prize 2026 zählen unter anderem der in Berlin lebende Künstler Álvaro Urbano und der französische Maler Pol Taburet. Die Auszeichnung ist mit jeweils 100.000 Euro dotiert

Der Chanel Culture Fund hat die Gewinnerinnen und Gewinner des Next Prize 2026 bekanntgegeben. Der alle zwei Jahre vergebene Preis zeichnet zeitgenössische Kunstschaffende aus, die ihre jeweiligen Disziplinen weiterentwickeln oder neu ausrichten. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils 100.000 Euro als frei verfügbare Förderung sowie die Teilnahme an einem zweijährigen Mentoring- und Netzwerkprogramm mit internationalen Kulturpartnern, darunter das Royal College of Art in London.

Insgesamt wurden zehn Künstler:innen aus zehn Ländern ausgewählt, deren Arbeiten ein breites Spektrum von Bildender Kunst, Performance und Design bis hin zu Musik und Film abdecken. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern zählen der Musiker und Komponist Ambrose Akinmusire, der Tänzer und Choreograf Marco da Silva Ferreira, die Künstlerin und Komponistin Pan Daijing, die Filmemacherin Payal Kapadia, die bildende Künstlerin Ayoung Kim sowie der Klang- und Installationskünstler Emeka Ogboh.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Choreografin und Künstlerin Andrea Peña, die zwischen Kunst und Design arbeitende Künstlerin Bárbara Sánchez-Kane, der französische Maler und Installationskünstler Pol Taburet sowie der spanische Installationskünstler Álvaro Urbano, der in Berlin lebt und arbeitet.

Der Chanel Next Prize wurde 2021 ins Leben gerufen und wird 2026 zum dritten Mal vergeben; mit einem Gesamtvolumen von einer Million Euro gilt er als einer der höchstdotierten aktiven Kunstpreise weltweit.