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"Google Arts & Culture" sucht Doppelgänger von Haustieren in der Kunstgeschichte

Katzen wie gemalt, Papageien als Kunststücke: Eine neue Funktion der "Google Arts And Culture"-App sucht die Doppelgänger von Haustieren in der Kunstgeschichte

Kunstbewanderte Tierbesitzer finden bestimmt das eine oder andere vergleichbare optische Merkmal zwischen dem tierischen Freund und entsprechenden Abbildern aus der Kunstgeschichte, dennoch kann es manchmal schwerfallen, genau zu benennen woher diese Ähnlichkeit kommt. Die neueste Spielerei "Pet Portraits" der "Google Arts & Culture"-App verschafft einfache Abhilfe für dieses Problem: Man muss seinen Hund, Fisch, Wellensittich, Hamster oder seine Bartagame lediglich mit dem Kamera-Tab des Programms fotografieren. Ein spezieller Algorithmus vergleicht dann dieses Foto mit über 10.000 historischen Bildern und Kunstgegenständen aus den Sammlungen der Partner-Kulturinstitutionen von "Google Arts And Culture" und präsentiert die Treffer mit den höchsten Übereinstimmungen.

Stolze Haustierhalter können mit der kunsthistorischen Ähnlichkeit des Lieblings dann natürlich in Smalltalk-Runden, bei der Tierärztin oder auf Facebook angeben. Wer noch einen Schritt weiter gehen will (wortwörtlich), kann auch einen Ausflug zum ebenbildhaften Kunstwerk planen, die App zeigt einem nämlich praktischerweise direkt den Ort an, an dem dieses zu bestaunen ist. Man braucht sich also bloß noch den Vierbeiner, Fisch oder Vogel einzupacken und schon kann man gemeinsam den kulturellen Doppelgänger besuchen gehen.

Für Leute, die kein Haustier haben, sich aber schon öfter beim Blick in den Spiegel gefragt haben welchem Kunstwerk sie wohl ähnlich sehen, ist übrigens auch gesorgt. Vor "Pet Portraits" kam nämlich "Art Selfie", wo dasselbe Prinzip auf Menschen angewendet wird. Aber bei Schoßhündchen ist vielleicht auch das Problem mit dem Datenschutz nicht ganz so gravierend.