Berlin Art Week

Heinz Mack zeigt neue Gemälde in Berliner Kirche

Der Künstler Heinz Mack präsentiert im September in der St. Matthäus-Kirche am Kulturforum Berlin neue Bilder. Sie orientieren sich am 24-Stunden-Rhythmus eines Tages – vom hellen Morgenlicht bis zu dunklen Nachttönen

In der von von der Mack Foundation und der PArt Foundation / Spiegelberger Stiftung organisierten Schau werden vom 3. bis 13. September im Rahmen der Berlin Art Week 24 neue Gemälde aus Macks Werkgruppe der "Chromatischen Konstellationen" gezeigt. Die im vergangenen Jahr entstandenen Bilder sind einheitlich im Format gehalten und orientieren sich am 24-Stunden-Rhythmus eines Tages – vom hellen Morgenlicht bis zu dunklen Nachttönen. 

Der heute 95-jährige Heinz Mack, geboren 1931 in Lollar, gründete 1957 gemeinsam mit Otto Piene in Düsseldorf die avantgardistische Künstlergruppe Zero. Er nahm an der Documenta II und III teil und vertrat 1970 Deutschland auf der Biennale in Venedig. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern (2011) sowie der Jan-Wellem-Ring der Stadt Düsseldorf (2016). Sein Werk umfasst neben Gemälden auch Skulpturen, Lichtstelen und -reliefs sowie Arbeiten im öffentlichen Raum; es wurde in rund 300 Einzelausstellungen gezeigt und ist in über 170 öffentlichen Sammlungen vertreten. Mack lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza.

Die St. Matthäus-Kirche am Matthäikirchplatz wurde vom Schinkelschüler Friedrich August Stüler errichtet und liegt inmitten des Kulturforums, umgeben von Bauten wie der Neuen Nationalgalerie und der Philharmonie.