Eine Podcast-Folge über Kunst, die bleibt – im Körper, im Kopf und im Gespräch. Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr erinnert sich an Leiko Ikemuras poetische Ausstellung "Motherscape" in der Albertina in Wien – eine Erfahrung zwischen Figur und Landschaft, Weiblichkeit und Innerlichkeit. Auch Peter Doigs "House of Music" in den Londoner Serpentine Galleries gehört für sie zu den sinnlichsten Momenten des Jahres.
Monopol-Redakteurin Silke Hohmann spricht über die intensive Energie im Werk von Mark Leckey, während Sebastian Frenzel, stellvertretende Chefredakteur, von einer der technisch aufwendigsten Ausstellungen des Jahres berichtet: Jordan Wolfsons "Little Room" in der Fondation Beyeler bei Basel, wo Besucher nach einem Körperscan virtuell in eine andere Identität schlüpfen – und dabei unweigerlich über KI, Kontrolle und Nähe nachdenken.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge: digitale Kunst. Gemeinsam mit Annika von Taube, Autorin der Monopol-Kolumne "Click & Collect", diskutieren wir, wie KI, Vernetzung und Gaming-Formate Kunsterfahrung verändern. Etwa in Danielle Brathwaite-Shirleys Ausstellung "The Delusion", die Kunst nicht mehr als einsames Erlebnis denkt, sondern als kollektive Erfahrung.
"Kunst und Leben" ist ein Monopol-Podcast in Kooperation mit Detektor.FM und moderiert von Sara-Marie Plekat. Zweimal im Monat geht es um alles, was die Kunstwelt bewegt – von Künstlerinnen und Kuratoren bis hin zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt, und die aktuelle Folge auch direkt hier: