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Berlinale

Jonah Hill will traditionelle Männlichkeit überdenken

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Der US-Schauspieler Jonah Hill möchte mit seinem Regiedebüt "Mid90s" Geschlechterrollen hinterfragen

Der Film solle helfen, traditionelle Männlichkeit zu überdenken, sagte der 35-Jährige ("21 Jump Street", "The Wolf of Wall Street") am Sonntag bei der Berlinale, wo er "Mid90s" vorstellte.

"Traditionelle Männlichkeit bedeutete zumindest in den 90er Jahren, dass man keine Emotionen oder Sensibilität zeigte." Stattdessen spreche man sehr verletzend miteinander. "Das führt aber zu einem furchtbaren Verhalten." Er habe die Probleme zeigen wollen, die daraus entstehen.

"Mid90s" erzählt vom 13-jährigen Stevie, der sich bei einer Gruppe Skatern eine Ersatzfamilie sucht. Die Jungen haben zu Hause alle mit Problemen zu kämpfen und flüchten sich in eine Welt der Rebellion, mit dauerhaftem Fluchen und Drogenexzessen.

Jonah Hill schrieb das Drehbuch und führte Regie. Als Schauspieler habe er bisher immer die Vision eines Regisseures erfüllt. Dass er nun selbst hinter der Kamera stand, war eine neue Erfahrung: Nun habe er ein Team zusammenbringen und für seine Idee gewinnen müssen. Der Film läuft bei der Berlinale in der Sektion Panorama. Der deutsche Kinostart ist am 7. März.

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