Er taucht hinab in die "Midnight Zone", steigt auf Vulkane und erkundet Höhlen: Julian Charrière sucht in seinen Arbeiten nach den Ursprüngen der Welt – und nach den Spuren des Menschen in den entlegensten Regionen der Erde. Im Gespräch mit Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr geht es um die Kraft der Natur, um singende Fische und die Frage, wie sich Unsichtbares sichtbar machen lässt. Charrières Ausstellung "Midnight Zone" im Kunstmuseum Wolfsburg zeigt eine Tiefsee, die zugleich faszinierend und bedroht ist – durch Klimawandel, Rohstoffabbau und globale Eingriffe.
"In meiner Arbeit schaue ich auf Reibungspunkte", sagt der Berliner Künstler, "positive und negative Reibungspunkte, die menschliche Präsenz zeigen, bevor der Mensch selbst dort gewesen ist." Eine Podcast-Folge über Wahrnehmung, Forschung und die künstlerische Annäherung an das, was unsere Welt im Innersten zusammenhält.
"Kunst und Leben" ist ein Monopol-Podcast in Kooperation mit Detektor.FM und wird von Sara-Marie Plekat moderiert. Zweimal im Monat geht es um alles, was die Kunstwelt bewegt – von Künstlerinnen und Kuratoren bis hin zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt. Die aktuelle Folge finden Sie auch direkt hier: