Auszeichnung

Künstler Nadim Vardag erhält Msgr. Otto Mauer Preis

Der Msgr. Otto Mauer Preis 2025 geht an den in Regensburg geborenen und in Wien lebenden Künstler Nadim Vardag

Das teilte der Otto Mauer Fonds am Dienstag mit. Die Auszeichnung, die zu den wichtigsten Kunstpreisen Österreichs zählt und zum 45. Mal vergeben wird, ist erstmals mit 15.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 27. November im Erzbischöflichen Palais in Wien statt, die Auszeichnung wird von Nikolaus Krasa überreicht. Der Juryvorsitzende Pater Gustav Schörghofer stellt den Preisträger vor.

Vardag überzeugte die Jury – darunter Kathrin Rhomberg, Stella Rollig, Johanna Schwanberg, Andreas Fogarasi und Esther Stocker – durch seine langjährige Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Zeigens und den technischen wie räumlichen Grundlagen von Bildwahrnehmung. Seine Zeichnungen und Installationen untersuchten "die Spannung zwischen Hell und Dunkel" sowie die strukturellen Voraussetzungen des Erscheinen von Bildern, heißt es in der Begründung. Mit dem Preis verbunden ist eine Ausstellung des Künstlers im JesuitenFoyer (11. Februar bis 14. März 2026). Der Fonds beabsichtigt zudem, eine Arbeit Vardags für die Sammlung Otto Mauer im Dom Museum Wien zu erwerben.

Der Msgr. Otto Mauer Preis wird seit 1981 vergeben und richtet sich an Positionen der zeitgenössischen Kunst in Österreich. Zu den früheren Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Franz West, Heimo Zobernig, Dorit Margreiter, Anna Witt, Belinda Kazeem-Kamiński und zuletzt Cäcilia Brown.