TV-Tipp

Ach du liebe Zeit!

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Ob Julius von Bismarck, Ragnar Kjartansson oder Marina Abramovic: Viele Künstler thematisieren in ihren Arbeiten die Zeit. Der "Kulturpalast" stellt in seiner neuen Folge einige von ihnen vor

Als der isländische Künstler Ragnar Kjartansson in der König Galerie in Berlin vor kurzem seinen gut sechsstündigen Film "A Lot of Sorrow" präsentierte, in der die Band The National ihren Song "Sorrow" wieder und wieder performt, musste man als Zuschauer schon ein bisschen Zeit mitbringen. Das Gleiche galt für die Besucher von Marina Abramovic' legendärer Performance "The Artist is Present", in der die Künstlerin 721 Stunden an einem Tisch im New Yorker MoMA saß und schwieg. Was steckt hinter dem Drang der Künstler, sich mit Dauer auseinanderzusetzen?

Zu Beginn der 3. Staffel geht der Kulturpalast dieser Frage auf den Grund und stellt künstlerische Positionen zum Thema "Zeit" vor. Zu Gast ist der Künstler Julius von Bismarck, der auf der diesjährigen Art Basel mehrere Tage lang auf einer sich rasant drehenden Scheibe verbracht hat. Wie sich das anfühlte hat er Monopol im Interview verraten. Im Studio von Kulturpalast gibt er sein Interview auf einem sich drehenden Bürostuhl.

Außerdem in der neuen Folge von Kulturpalast: Jan Fabres 24-Stunden-Orgie "Mount Olympus", die im Juni in Berlin zu sehen war, Doug Aitkens eindrucksvolle Bildwelten in der Frankfurter Schirn und Live-Stricken im norwegischen Slow-TV.

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