Passend zum anstehenden Christopher Street Day (CSD) gestaltet Kulturprojekte Berlin mit Unterstützung des Bezirksamts Mitte eine Progress Pride Flag rund um die Siegessäule. Dieses Motiv erweitert die "klassischen" Regenbogen-Farben um weitere Töne, um explizit queere People of Color und trans Menschen mit einzuschließen. "Wir sind dankbar, dass wir an so einem markanten Ort erneut das so wichtige Zeichen für Vielfalt und Toleranz und damit die kulturelle Vielfalt in Berlin setzen können", sagt Moritz von Dülmen, Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin, in einer Mitteilung.
Um die Pride-Flagge hatte es zuletzt Diskussionen gegeben. Auf Initiative von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sollen anders als in den Vorjahren diesmal zum CSD keine Regenbogen-Farben auf dem Bundestag gehisst werden. Offiziell wird auf "Neutralitätsgründe" verwiesen. Damit hatte Klöckner Kritik und Protest ausgelöst. Viele Aktivistinnen und Aktivisten aus der LGBTIQ*-Community verweisen darauf, dass angesichts gesellschaftlicher Entwicklungen und Angriffen auf queere Menschen Neutralität nicht das Gebot der Stunde sei.
Der Berliner Christopher Street Day findet am Samstag, 26. Juli, statt. Er steht unter dem Leitsatz "Wir hören nicht auf, bis alle gehört werden". Das bundesweite Motto 2025 ist "Nie wieder still".