Nach Ende der Ausstellung

Material aus Banksys Dismaland soll Flüchtlingen in Calais helfen

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Der britische Street-Art-Künstler Banksy will das Material für seinen schaurigen Anti-Vergnügungspark Dismaland für Flüchtlinge im französischen Calais zur Verfügung stellen.

Das wurde am Montag auf der Internetseite der erfolgreichen Installation bekanntgegeben. Das komplette Bauholz und weitere Anlagen würden nach Calais geschickt, um Flüchtlingsunterkünfte zu bauen, heißt es auf der Seite.

Dismaland war bis Sonntag fünf Wochen lang in der westenglischen Küstenstadt Weston-super-Mare zu sehen, täglich kamen rund 10 000 Besucher auf das Gelände. "Dismaland" ist ein Wortspiel, das sich an "Disneyland" anlehnt, aber auch an das englische dismal (trübselig) erinnert.

In Dismaland war fünf Wochen lang viel schwarzer Humor zu bewundern, darunter unter anderem ein niedergebranntes Märchenschloss. Auf dem Gelände fanden auch Konzerte und Ausstellungen statt, etwa mit der russischen Punkrock-Band Pussy Riot.

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