Kunstfrühling

Mehr als 50 Häuser laden zum Gallery Weekend in Berlin

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Gallery Weekend in Berlin: Zum zwölften Mal laden Galerien internationale Sammler und Kuratoren in die Bundeshauptstadt

Bei der zwölften Ausgabe des Gallery Weekend (29. April bis 1. Mai) zeigen 54 Häuser Ausstellungen. Mehr als 20.000 Besucher werden erwartet, darunter auch viele Sammler und Händler aus dem Ausland.

Bildhauer Tobias Rehberger zeigt in der Galerie Neugerriemschneider eine Gruppenausstellung mit Werken von über 60 Kollegen, darunter Ai Weiwei, Olafur Eliasson, Carsten Höller und Martin Kippenberger.

Tobias Zielony setzt bei KOW mit seinem Fotoprojekt "The Citizen" eine Arbeit fort, die er im vergangenen Jahr bei der Kunstbiennale in Venedig gezeigt hatte. Es geht um afrikanische Flüchtlinge, die um ihre Anerkennung in Deutschland kämpfen. Ebenfalls dort ist die erste Ausstellung des irakischstämmigen Künstlers Hiwa K zu sehen.

Der Fotograf Wolfgang Tillmans zeigt in der Galerie Buchholz seine zwölfte Einzelschau, Carsten Nicolai ist sowohl in der Galerie Eigen+Art wie auch in der Halle des bekannten Clubs Berghain vertreten, und Tomás Saraceno zeigt sein Aerocene-Projekt bei Esther Schipper. Der Berliner Konzeptstore The Corner stellt "Berliner Gesichter" vor - Porträts von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.

Die Ausstellungseröffnungen finden in allen teilnehmenden Galerien am Freitagabend von 18 bis 21 Uhr statt. Am Samstag und Sonntag sind die Häuser von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Auch etablierte Ausstellungshäuser wie der Martin-Gropius-Bau und das Landesmuseum Berlinische Galerie beteiligen sich.

Das Gallery Weekend wurde vor zwölf Jahren von einer Gruppe engagierter Galeristen gegründet, um den Kunststandort Berlin zu stärken. Partner sind BMW und der Schweizer Uhrenmacher Audemars Piguet.

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