Mehr Macht dem Traum! Das war eines der zentralen Ziele der surrealistischen Bewegung. In seiner Sommerausgabe erfüllt Monopol, das Magazin für Kunst und Leben, diesen Wunsch und bereitet Künstlerträumen eine Bühne – passend zur Ausstellung "Rendezvous der Träume" in der Kunsthalle Hamburg, die in diesem Sommer das 100-jährige Jubiläum des Surrealistischen Manifests feiert.
Künstlerinnen wie María Magdalena Campos-Pons oder Pamela Rosenkranz haben mit der Monopol-Redaktion ihre Träume geteilt und verraten, wie sie auf ihre Kunst wirken. Der US-amerikanische Künstler Hernan Bas beschreibt in einem Essay seinen nächtlichen Hunger nach Bildern. Und Carsten Höller liefert im Interview den wissenschaftlichen Hintergrund: Er beschäftigt sich mit dem Kreativitätsschub durch die nächtlichen Gehirnaktivitäten, forscht zur Technik der Traumbeeinflussung mit und ohne psychedelische Substanzen und weiß, wie man Träume hacken kann.
Außerdem in der Sommerausgabe von Monopol: Der 87-jährige Georg Baselitz spricht über seine Liebe zu Paris und die Herausforderungen des Kunstmachens im Alter. Oscarpreisträger Steve McQueen nimmt uns mit auf seine Reise durch die Sounds der afrikanischen Diaspora in seiner neuen Installation "Bass". Und Wolfgang Tillmans hat Carte blanche für eine triumphale Ausstellung im Pariser Centre Pompidou bekommen – und den Zeitgeist eingefangen.
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