Drei Museen feiern in diesem Jahr ihr Werk, außerdem wird sie zur Art Basel im Juni den Basler Messeplatz mit einer spektakulären Installation bespielen: Katharina Grosse ist die Künstlerin der Stunde. In der Juni-Ausgabe von Monopol gibt die deutsche Malerin einen tiefen Einblick in ihr raumgreifendes Werk und ihre geradezu philosophischen Überlegungen zur Farbe. "Ich wollte immer unbedingt, dass ein Bild ganz, ganz nah an einen herankommt, so wie die Hand vor den Augen oder als wenn einem ein Ball ins Gesicht fliegt, aber nicht trifft", erklärt Grosse beim Gespräch in ihrem Berliner Atelier.
"Meine Frage ist: Wie kann ein Bild in unserer Umgebung aufleuchten, wie kann es Bestandteil unseres Lebens sein?", so die gebürtige Bochumerin. In Basel wird Grosse jetzt eines der größten Werke ihrer Laufbahn realisieren – dass die Außenarbeit nur für sieben Tage sichtbar sein wird, stört die Künstlerin nicht: "Es geht um die Frage der Vergänglichkeit und darum, dennoch etwas aufscheinen zu lassen, was unter Schönheit läuft."
Unerwartete Begegnungen mit der Kunst verspricht auch die Kuratorin der kommenden Berlin Biennale Zasha Colah, die im Gespräch mit Monopol ihr Konzept für die Großschau erläutert. Außerdem hat Monopol den britischen Künstler Mark Leckey am Rande seiner großen Pariser Ausstellung getroffen und würdigt mit Lygia Clark eine Schlüsselfigur der brasilianischen Moderne, der die Neue Nationalgalerie jetzt eine Retrospektive widmet. Und was neben Katharina Grosses Installation auf der wichtigsten Kunstmesse der Welt in diesem Jahr noch zu erwarten ist, verrät Monopol in einem Sonderheft zur Art Basel, das der Juni-Ausgabe beiliegt.
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