Schon im 20. Jahrhundert hatte Mexikos bekannteste Kunstbewegung ihren Ort auf der Straße: Die Muralistas von Diego Rivera und seinen Mitstreitern bannten die politischen Themen ihrer Zeit in mitreißende Wandgemälde. Heute findet sich in Mexiko eine der lebendigsten Urban-Art-Szenen der Welt.
Gerade für viele Indigene Künstlerinnen und Künstler ist die Street Art ein Medium für Protest und Revolte. "Wir wollen weg vom Bild des 'edlen Wilden'. Wir zeigen den stolzen Indio, den wütenden Indio, wir zeigen Machismus, Homophobie und Gewalt. Bei uns wird nicht romantisiert", sagt das Duo Tlacolulokos aus Oaxaca in der großen Reportage über Urban Art in Mexiko in der März-Ausgabe von Monopol, dem Magazin für Kunst und Leben. Der Schriftsteller Airen hat für diese Titelgeschichte die wichtigsten Protagonisten und Protagonistinnen der Szene besucht.
Eine Revolte der anderen Art hat vor über 100 Jahren der rumänischstämmige Bildhauer Constantin Brancusi in die Pariser Kunstszene gebracht. Jetzt wird sein Werk in einer großen Ausstellung in der Berliner Neuen Nationalgalerie gezeigt. Und Monopol erzählt die Geschichte des eigensinnigen Rodin-Schülers, der der Bildhauerei der Moderne den Weg in die Abstraktion wies.
Außerdem in der März-Ausgabe von Monopol: die kreativsten Entwürfe der Frühjahrsmode, ausgesucht vom Künstler Claus Richter. Plus: die Geschichte der Antwerp Six, einer Gruppe junger Designer und Designerinnen um Ann Demeulemeester, Dries Van Noten und Walter Van Beirendonck, die vor 40 Jahren die Modewelt auf den Kopf stellten.
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