Gewinnspiel

Monopol verlost 5 x 2 Karten für Julian Rosefeldt in Berlin

Zum 25. Geburtstag zeigt das Ausstellungshaus C/O Berlin eine Retrospektive des Künstlers Julian Rosefeldt und ausgezeichnete Nachwuchsfotografie. Gewinnen Sie hier Freikarten

Medien prägen unseren Alltag nicht nur, sie dominieren ihn inzwischen. Daraus entsteht das Bedürfnis nach einem reflektierten Blick, der ihre Strukturen freilegt. Die Werke des Künstlers Julian Rosefeldt ermöglichen dieses genaue Hinschauen. Bis zum 26. September sind seine Videoinstallationen und Fotoarbeiten in der Einzelschau "Nothing Is Original" im Ausstellungshaus C/O Berlin zu sehen.

Der in München lebende Rosefeldt setzt sich kritisch mit popkulturellen Medienformaten auseinander. Indem er deren gewohnten Aufbau aufbricht, legt er die kulturellen und ideologischen Erzählungen offen, auf denen sie basieren. In seinem Film "American Night" (2008/09) etwa, der auch in der Ausstellung zu sehen ist, hinterfragt er das US-amerikanische Western-Genre, das traditionell Freiheit und Heldenfiguren verspricht. Rosefeldt stört gewohnte Sehmuster unter anderem durch Dialoge, in denen es plötzlich um aktuelle Politik geht. Vor dem beschaulichen Holzhaus in der Prärie landet zwischendurch ein Kampfhubschrauber.

Ein zentrales Werk von Rosefeldt ist sein Multikanal-Film "Manifesto" (2015), aus dem ein Kapitel dem Berliner Publikum direkt am Eingang des C/O begegnet. In dem Video spielt Hollywood-Star Cate Blanchett eine Lehrerin, die ihrer Schulklasse die Überzeugungen der Filmemacher Jim Jarmusch und Werner Herzog vorträgt. In deren Manifest geht es unter anderem darum, dass Künstler bedenkenlos bei anderen "klauen" dürfen, denn: "Nothing is original".

Was Dokumentarfotografie heute sein kann

Die Schau gibt einen umfassenden Einblick in Rosefeldts Schaffen – von frühen fotografischen Arbeiten aus seinem Architekturstudium bis zu großformatigen Videoinstallationen. Ergänzt wird die Präsentation durch Storyboards, Skizzen und Making-of-Material, das seine Referenzen und Denkweisen verrät. So besteht die Ausstellung nicht nur aus Kritik an der heutigen Medienwelt, sondern streift auch Themen wie die deutsche Erinnerungskultur oder die Migrationspolitik.

Parallel zu Rosefeldts Werkschau zeigt das C/O Berlin die Jubiläumsausstellung "Documentary in Flux". Anlässlich des 25-jährigen Geburtstags des Hauses versammelt es 14 künstlerische Positionen zur dokumentarischen Bildpraxis aus zwei Jahrzehnten des C/O Berlin Talent Award. Die Arbeiten reichen von klassischer Reportage über gestellten Bildwelten bis hin zu multimedialen Formaten. Sie zeigen, wie dokumentarisches Arbeiten heute weitergedacht und formal herausgefordert werden kann.

Für die beiden Ausstellungen im C/O Berlin verlost Monopol 5 x 2 Eintrittskarten. Für die Teilnahme an der Verlosung bitte eine E-Mail mit dem Betreff "C/O" und Ihrem Vor- und Nachnamen bis Montag, 11. August, 14 Uhr, an info@monopol-magazin.de schicken. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden per Mail benachrichtigt, die Karten werden an der Kasse hinterlegt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.