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Museen und Galerien warten weiter auf Wiedereröffnung

Schild an der Eingangstür einer wegen des aktuellen Lockdowns geschlossenen Galerie in Frankfurt am Main
Foto: dpa

Schild an der Eingangstür einer wegen des aktuellen Lockdowns geschlossenen Galerie in Frankfurt am Main

Kein Ende des Lockdowns in Sicht: Die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Fortsetzung der Corona-Maßnahmen betreffen auch weiterhin Museen und Galerien. Pläne zur Wiedereröffnung gibt es indes schon

Der Deutsche Kulturrat weist erneut auf die Bedeutung von Kultureinrichtungen für die Bildung hin: "Kulturorte sind auch Bildungsorte", hieß es in einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Mitteilung des Lobbyverbandes deutscher Kulturorganisationen. "Kultureinrichtungen, Einrichtungen der kulturellen Bildung und Kulturunternehmen sind Teil kommunaler Bildungslandschaften", schrieb der Verband. Dort gebe es alternative Lernorte, wenn Wechselunterricht an Schulen umgesetzt werde.

Der Kulturrat forderte die Länder auf, bei ihren Konzepten zur Öffnung der Schulen und Kindertagesstätten die Kulturorte einzubeziehen und die Kompetenzen und bestehenden Kapazitäten zu nutzen. "Warum nicht eine Schulklasse im Museum, im Theater, im Kino, in der Jugendkunstschule, in der Musikschule, in der Bibliothek, im soziokulturellen Zentrum oder an einem anderen Kulturort unterrichten?"

Die Bundesländer Museen wollen am Ende des harten Lockdowns über einen drei Stufen umfassenden Plan "Kultur wieder ermöglichen". Museen sollen dann zuerst zusammen mit Einzelhandel eröffnet werden. 

Über die Situation der Kultureinrichtungen hat Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr am Donnerstagvormittag mit Detektor FM gesprochen. Das Gespräch können Sie hier hören: