Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes

Museen wollen Sammlungen stärker sichtbar machen

Foto: Steinfassade mit Schriftzug „MUSEUM“ und kleinem Fenster vor blauem Himmel.
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Der Schriftzug "Museum" am Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig

Rund 80 Prozent der Museumsschätze bleiben im Verborgenen. Warum die Aktivierung dieser Sammlungen für die Gesellschaft wichtiger wird als je zuvor

Wie können sich Museen ihre Sammlungen zukunftsfähig aufstellen? Diese Frage steht bei der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes im kommenden Jahr in Leipzig im Vordergrund, wie der Verband mitteilte. Zudem wollen etwa 900 Fachleute aus dem In- und Ausland im Mai 2027 darüber diskutieren, wie die Sammlungen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Themen aktiviert werden können.

Den Angaben zufolge bleibt ein Großteil der Bestände in den Museen unsichtbar und lagert in den Depots - nur rund 20 Prozent sind öffentlich zugänglich. Dabei schlummern in diesen verborgenen Sammlungen bedeutende Geschichten, Themen und Perspektiven, deren Aktivierung nicht nur fachlich herausfordernd, sondern gesellschaftlich.