Kulturstiftung des Bundes

Neues Förderprogramm für Klimaneutralität bei Kulturprojekten

Die Kulturstiftung des Bundes hat ein neues Programm für die Klimaneutralität bei Kunst- und Kulturprojekten aufgelegt

Für das Programm "Zero" werden nach Angaben vom Mittwoch vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit einem Fonds unterstützt die Stiftung Kultureinrichtungen, die klimaneutrale Produktionsformen entwickeln, "die auch Auswirkungen auf künstlerische Strategien und Ästhetiken erwarten lassen". Damit sollen Kultureinrichtungen und Künstler in den kommenden beiden Jahren Modelle für eine ökologisch nachhaltige Neuorientierung in der Kulturlandschaft entwickeln, hieß es bei der in Halle angesiedelten Stiftung.

Mitwirkende der Förderprojekte sollen dafür weiterqualifiziert werden. Dokumentationen sollen die Modellergebnisse bundesweit sichtbar machen. Zudem sollen regionale Netzwerke Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Kultureinrichtungen und freier Kunst zusammenzubringen, um Klimaschutz lokal zu stärken.

Daneben bewilligte der Stiftungsrat 8,5 Millionen Euro für die weitere Förderung sogenannter Leuchtturmprojekte wie der Kunstschau Berlin Biennale, dem Medienkunstfestival Transmediale, dem Theatertreffen sowie dem World Cinema Fund der Berlinale in Berlin, den Donaueschinger Musiktagen und dem international besetzten Ensemble Modern in Frankfurt/Main.