Versteigerungen

New Yorker Herbstauktionen weiter schleppend 

Wangemälde von Keith Haring, das in New York versteigert werden soll
Foto: Christina Horsten/dpa

Wangemälde von Keith Haring, das in New York versteigert wurde

Die New Yorker Herbstauktionen kommen weiter nur schwer in Gang. Es fehlt an herausragenden Werken

Bislang wurden deutlich geringere Höchstpreise erzielt als noch im Frühjahr. Experten zufolge sind keine wirklich herausragenden Werke im Angebot. Teuerstes Werk beim Auktionshaus Christie's war in der Nacht zum Donnerstag das Bild "Hurting the Word Radio #2" des US-Künstlers Ed Ruscha, das für rund 52,5 Millionen Dollar (etwa 48 Millionen Euro) an einen anonymen Bieter ging. 

Zwei niederländische Museen - das Van Gogh Museum und das Drents Museum - ersteigerten beim Auktionshaus Sotheby's das Werk "Peasant Burning Weeds" von Vincent Van Gogh für rund 3,1 Millionen Dollar. Ein Wandgemälde von Keith Haring erzielte beim Auktionshaus Bonhams rund 3,9 Millionen Dollar. 

In den Tagen zuvor waren unter anderem bereits eine London-Ansicht des französischen Künstlers Claude Monet für fast 28 Millionen Dollar und ein Werk des belgischen Künstlers René Magritte für rund 19,5 Millionen Dollar versteigert worden. Im Frühjahr hatten die Preise deutlich höher gelegen: Eine Skulptur von Jeff Koons war beispielsweise für 91,1 und ein Werk von Monet für 110,7 Millionen Dollar versteigert worden.