Very instagrammable: Das ist heute ein übliches Urteil über Kunst – und nicht mal unbedingt kritisch gemeint. Die sozialen Medien sind ein wichtiger Kanal, um Bilder zu verbreiten, und damit auch kreative Produktion. Viele Künstlerinnen und Künstler nutzen die Plattformen als persönliche Visitenkarte, zeigen Werke und teilen Ausstellungen. Für Journalistinnen und Journalisten wiederum ist Social Media unter anderem ein Recherchetool und ein Medium, ihr Publikum zu erreichen. Wie verändern diese Kanäle das Reden über Kunst, und wie verändern sie die Kunst selbst? Das diskutiert die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout mit Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr in der neuen Folge "Kunst und Leben", dem Podcast von Monopol in Zusammenarbeit mit Detektor FM.
Die sozialen Medien förderten eine Diskussionskultur, in der Empörung und Affekte statt echter inhaltlicher Auseinandersetzung dominieren, argumentiert Kohout in ihrem aktuellen Buch "Hyperreaktiv". Im Podcast erklärt sie, wie solche Skandalisierungsdebatten auch die Kunstwelt betreffen und spricht über Wege aus der Aufregungsspirale.
"Kunst und Leben" ist ein Monopol-Podcast in Kooperation mit Detektor.FM und wird von Sara-Marie Plekat moderiert. Zweimal im Monat geht es um alles, was die Kunstwelt bewegt – von Künstlerinnen und Kuratoren bis hin zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt. Die aktuelle Folge finden Sie auch direkt hier: