Auszeichnung

Preis der Kunsthalle Wien geht an Jonida Laçi und Luīze Nežberte

Die Künstlerinnen Jonida Laçi und Luīze Nežberte haben den Kunsthalle Wien Preis 2025 erhalten. Ihre gemeinsame Ausstellung ist ab November am Karlsplatz zu sehen

Die Auszeichnung ist mit 3000 Euro Preisgeld sowie einer Ausstellung in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier samt begleitender Publikation verbunden. Jonida Laçi (Akademie der bildenden Künste Wien) und Luīze Nežberte (Universität für angewandte Kunst Wien) setzen sich in ihren Arbeiten auf unterschiedliche Weise mit Raum und gebauter Umwelt auseinander. 

Laçi überzeugte die Jury mit ihrer Installation "Ajar" (2025), die Video, Skulptur und Readymades zu einer Untersuchung über Fokus und Rahmung in der Wahrnehmung von Kunst verbindet. Nežberte erhielt die Auszeichnung für ihre raumgreifende Arbeit "We could listen much longer, but it is late by now" (2025), die sich mit historischen Versammlungshäusern in Lettland und deren kulturellen Spuren auseinandersetzt.

Der seit elf Jahren vergebene Preis ist eine Kooperation der Kunsthalle Wien mit den beiden Kunstuniversitäten der Stadt und soll Absolventinnen und Absolventen beim Übergang ins professionelle Berufsleben unterstützen.

Laçi (geb. 1990 in Durrës, Albanien) lebt und arbeitet in Wien und zeigte ihre Arbeiten bereits international, unter anderem in Brüssel, Genf und Basel. Nežberte (geb. 1998 in Riga, Lettland) stellte unter anderem im Latvian National Museum of Art, im Kim? Contemporary Art Centre in Riga und im Neuen Kunstverein Wien aus und wird ab Herbst am Programm De Ateliers in Amsterdam teilnehmen.