Zum 25. Geburtstag haben die Freunde der Berliner Nationalgalerie eine Neuausrichtung der von dem Förderverein gestifteten Auszeichnung verkündet. Statt wie bisher im Hamburger Bahnhof soll die Ausstellung der Gewinnerinnen oder Gewinner künftig in der Glashalle der Neuen Nationalgalerie stattfinden. Außerdem ist in der Mitteilung wieder von einer oder einem Ausgezeichneten die Rede. Zuletzt wurden gleich vier Positionen gleichzeitig mit dem Preis der Nationalgalerie geehrt.
"Mit dem Umzug in die Neue Nationalgalerie wollen wir Künstler:innen präsentieren, deren Positionen Berlin geprägt haben – und die zugleich internationale Strahlkraft besitzen. Ziel ist es, ihre Werke in einen Dialog mit der Architektur des Mies-van-der-Rohe-Baus zu setzen und so eine Verbindung zwischen Sammlung, Kunstgeschichte und aktueller Kunst herzustellen", sagt Klaus Biesenbach, der Direktor des Museums am Kulturforum.
Die nächste Gewinnerin oder der Gewinner des Preises soll Ende Oktober bekannt gegeben werden. Die Eröffnung der Sieger-Ausstellung ist zur Berlin Art Week 2026 geplant. Zur Jury gehören Emma Lavigne (Direktorin der Pinault Collection, Paris) Sam Keller (Direktor der Fondation Beyeler, Riehen) sowie Klaus Biesenbach, Leiter der Neuen Nationalgalerie.
Die Auszeichnung wurde 2000 von den Freunden der Nationalgalerie ins Leben gerufen. Gewonnen haben sie unter anderem Cyprien Gaillard, Monica Bonvicini, Elmgreen & Dragset, Sandra Mujinga und Anne Imhof.