Regisseur

John Waters bedauert Niedergang des Pornos

John Waters bei der Verleihung des Ehrenleopards auf der Piazza Grande beim 72. Internationalen Filmfestival von Locarno
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John Waters bei der Verleihung des Ehrenleopards auf der Piazza Grande beim 72. Internationalen Filmfestival von Locarno

Für Kultfilm-Regisseur John Waters hat Pornografie durch ihre Verfügbarkeit jeden Reiz verloren

Früher hätten Pornos das Gesetz gebrochen, sagte er im Interview in der Oktoberausgabe von Monopol. "Man sah Dinge, die man nie zuvor gesehen hat. Heute tippt man egal welche Sexpraktik online ein, und sie kommt sogar umsonst. Die Mystik ist verschwunden. Es ist zu leicht geworden, sich einen runterzuholen."

In dem Interview, das Monopol-Autor Daniel Kothenschulte am Rande des Filmfestivals von Locarno führte, räumt Waters auch mit dem Mythos von Andy Warhols vermeintlicher Asexualität auf: Warhol habe durchaus "Boyfriends" gehabt, er habe sie nur vor der Öffentlichkeit versteckt, um weniger verwundbar zu sein.

Das ganze Gespräch lesen Sie in der Oktoberausgabe von Monopol. Sie erscheint am 19. September