Biopic "Arbeit und Struktur"

Sandra Hüller spielt Wolfgang Herrndorf

Fotodiptychon: links Mann vor Wand mit Fotos, rechts Frau auf Bühne; beide blicken neutral.
Fotos: dpa

Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf und die Schauspielerin Sandra Hüller

Sandra Hüller ist in Hollywood gefragt, zuletzt stand sie unter anderem mit Ryan Gosling vor der Kamera. Nun schlüpft sie in die Rolle eines außergewöhnlichen Schriftstellers und Malers

Schauspielerin Sandra Hüller spielt in dem autobiografischen Werk "Arbeit und Struktur den verstorbenen Schriftsteller und Maler Wolfgang Herrndorf (1965-2013). Wie die Produktionsfirma Komplizen Film und die Co-Produzenten Studiocanal, Haut et Court und das ZDF ankündigten, sollen die Dreharbeiten für den Film Anfang 2027 beginnen, ehe "Arbeit und Struktur" 2028 ins Kino kommen soll. Regie führt demnach Maria Schrader, die auch zusammen mit Jan Schomburg das Drehbuch geschrieben hat.

Herrndorf ("Tschick", "Sand") war 2013 im Alter von nur 48 Jahren gestorben. Zuvor war bei dem Autor und Künstler ein unheilbarer Hirntumor festgestellt worden. Sein autobiografisches, auf digitalen Tagebucheinträgen basierendes Werk "Arbeit und Struktur" war wenige Monate nach seinem Tod erschienen. 

Der gleichnamige Film mit Hüller soll sich nun seinen letzten Jahren widmen, in denen er sein Leben, seine Arbeit und den nahenden Tod nach Angaben der Produzenten "mit unbestechlicher literarischer Klarheit und zugleich sarkastischem Humor" betrachtet habe. Es handle sich um einen "Film über das Leben und den Tod, erzählt von jemandem, der genau weiß, wie wenig Zeit ihm noch bleibt".