C/O Berlin präsentiert die erste umfassende Retrospektive von Carrie Mae Weems (*1953, USA) in Berlin. Mit mehr als 100 Fotografien und Videos aus über vier Jahrzehnten eröffnet die Ausstellung einen tiefen Einblick in das Werk einer der einflussreichsten Künstler:innen der Gegenwart. Weems verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen und historischen Fragestellungen und richtet ihren Blick auf Geschichten, Menschen und Orte, die in historischen Erzählungen häufig ausgeblendet werden. Ausgehend von ihrer eigenen Biografie entwickelt Weems ein vielschichtiges OEuvre, das Fragen von race, Geschlecht, Macht und Erinnerung verhandelt. Familie, häusliche Räume, Museen, Denkmäler und Schwarze Glaubensgemeinschaften werden zu Schauplätzen, an denen sich Geschichte, Identität und Zugehörigkeit einschreiben. Mit dokumentarischen, inszenierten und konzeptuellen Strategien schafft sie eine ebenso poetische wie politische Bildsprache, die dazu einlädt, unsere Vorstellungen von Geschichte und Repräsentation immer wieder neu zu hinterfragen.
Ein Projekt der Gallerie d’Italia, Museum der Intesa Sanpaolo, in Zusammenarbeit mit Aperture, adaptiert und präsentiert von C/O Berlin.
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C/O Berlin presents the first comprehensive retrospective of Carrie Mae Weems (b. 1953, USA) in Berlin. Featuring more than one hundred photographs and videos spanning more than four decades, the exhibition offers an in-depth insight into the work of one of the most influential contemporary artists. Weems links personal experiences with social and historical issues, highlighting stories, people, and places that are frequently left out in historical narratives. Using her own biography as a starting point, Weems has developed an oeuvre that explores issues of race, gender, power, and memory. Family, domestic spaces, museums, monuments, and Black communities of faith become sites where history, identity, and belonging are negotiated. Employing documentary, staged, and conceptual strategies, she creates a visual language that is equally poetic and political, inviting viewers to continually reassess their own concepts of history, identity, and representation.
A project by Gallerie d’Italia, museum of Intesa Sanpaolo, in collaboration with Aperture, adapted and presented by C/O Berlin.
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