Doppelleben. Bildende Künstler*innen machen Musik

23 Jun 2020 — 18 Oct 2020

Ausstellungsansicht Doppelleben. Bildende Künstler*innen machen Musik (Ausschnitt), 23.6. – 11.11.2018, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Foto: Klaus Pichler © mumok
Die Schau rückt bedeutende Künstler*innen in den Fokus, die neben der bildenden Kunst auch Musik machen. Dabei wird auch ausschließlich Musik „ausgestellt“: Großformatig projizierte Videos von Konzert- und Studioauftritten sowie Performances vermitteln das Gefühl, live dabei zu sein.
Die Ausstellung spannt einen Bogen vom frühen 20. Jh. bis heute. Beginnend mit Duchamp und den Futuristen über Yves Klein und die Fluxuskünstler*innen Nam June Paik und Yoko Ono, führt sie zu zentralen Figuren der 1960er- und 70er-Jahre wie A. R. Penck, Hanne Darboven oder Hermann Nitsch. Vertreter des Proto-Punk wie Captain Beefheart und Alan Vega sind Vorläufer der zahlreichen Künstlerbands der 80er-Jahre, in denen unter anderem Albert Oehlen, oder Pipilotti Rist gespielt haben. Die stilistisch heterogenere Szene seit den 1990er-Jahren ist unter anderem durch Carsten Nicolai oder Emily Sundblad vertreten.

Eine Ausstellung konzipiert vom mumok Wien in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.
Martin Creed – Performance
29 Sep
19:00
20:30
Performance des britischen Künstlers, Musikers und Turner Prize-Trägers.

Mit seinem Song „Thinking/Not Thinking“ ist Martin Creed in der Ausstellung vertreten. An diesem Abend lädt er Sie zu einer wunderbar nonkonformistischen Performance, durchsetzt mit seinem berühmten Humor.
Martin Creed gewann 2001 mit "The Lights Going On And Off" den Turner Prize. Viele seiner Arbeiten kombinieren Live-Musik und Tanz mit Wortskulpturen, Talks und Liedern.
Martins neue Performance "ist work in progress". Sie ist teils Gespräch, teils Konzert, teils Kabarett. Themen sind persönliche und nationale Grenzen, Kleidung als Kommunikation und in Worte gekleidete Gefühle, die alle live in Martin Creeds reaktionsfreudiger Freestyle-Art auf die Bühne gebracht werden.