Die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank würdigt Wolfgang Peuker anlässlich seines 25. Todestages mit der Ausstellung „KLASSE IN WEIßENSEE! Wolfgang Peuker und seine Schüler:innen“.
Sie zeigt die letzte Werkserie des Malers aus seiner Zeit in Berlin, wo er ab 1989 an der weißensee kunsthochschule berlin lehrte. Die Bilder verhandeln in dunklen Tönen und mit eindringlicher Symbolik die Umbruchszeit der Wiedervereinigung und den Umgang mit der Vergangenheit – mal melancholisch, mal provokativ. Berlins historische Architektur wird zur surrealen Bühne, auf der Peuker seine Herrscher, Narren und Zeitgenossen inszeniert.
Die Ausstellung stellt mit Stefanie Hillich, Sibylle Prange, Philipp Schack und Christian Thoelke zugleich vier seiner bekanntesten Schüler:innen vor. Ihre Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie sich aus Peukers Lehre von technischer Meisterschaft, malerischen Traditionen und dem kritisch-analytischem Blick der Leipziger Schule höchst eigenständige Bildsprachen herausbildeten.
„KLASSE IN WEIßENSEE! Wolfgang Peuker und seine Schüler:innen“ ist eine Zusammenarbeit der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und der weißensee kunsthochschule berlin, die 2026 ihr 80-jähriges Jubiläum feiert.