Der Klimawandel ist eine der drängendsten und existenziellsten Krisen unserer Zeit, bei der es sich nicht mehr länger um eine dystopische Zukunftsvision, sondern um ein Phänomen der Gegenwart handelt. Dabei sind es nicht nur die Temperaturen, die im Wandel sind – auch das politische und gesellschaftliche Klima verändert sich merklich, in Deutschland wie auch international.
Kann Kunst, die oft seismographisch Veränderungen erkennt, Wandel sichtbar machen? Im Sommer 2024 kamen Studierende der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Akademie der Bildenden Künste München in Neuhardenberg zusammen, um in einer Sommerwerkstatt für Fotografie die Möglichkeiten von Kunst in Zeiten des Klimawandels auszuloten. Die dazugehörige Ausstellung wurde im Sommer 2025 im Schloss Neuhardenberg realisiert.
Kann man Wälder archivieren, bevor sie abgeholzt werden? Was hat die Beschaffenheit der Böden mit dem Klimawandel zu tun? Wie gehen wir mit invasiven Arten um? Was ist uns fremd? Was vertraut? Ein Jahr lang haben sich die Studierenden mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt. In der Ausstellung mit teilweise aktualisierten Arbeiten im ICAT der HFBK Hamburg versuchen sie, mit künstlerischen Mitteln Antworten zu finden.
betreut von Prof. Armin Linke, Prof. Heidi Specker, Prof. Tobias Zielony und Prof. Thomas Weski
Eröffnung: 3. September 2026, 18 Uhr
4.-20.9.2026
Öffnungszeiten:
Täglich außer montags, 14-18 Uhr
am 5. und 6. September, 10-18 Uhr