https://www.kunstverein-hannover.de/de/ausstellungen/9053-preis-des-kunstvereins-hannover
Seit vielen Dekaden fördert der Kunstverein jüngere Talente und bereits seit über 40 Jahren über ein Residenzprogramm. In zweijährigem Rhythmus werden drei Atelierstipendien vergeben. Abschließend werden hierin neu entstandene Arbeiten in einer Ausstellung im Kunstverein Hannover gezeigt.
Drei Künstler:innen, drei Perspektiven auf zeitgenössische Formen des Widerstands: Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten von Aria Farajnezhad, Jonas Höschl und Jana Piotrowski, den jüngsten Preisträger:innen des Preises des Kunstvereins Hannover – einem der traditionsreichsten Residenz- und Förderprogramme für junge Künstler:innen in Norddeutschland.
Ausgehend von Anna Lowenhaupt Tsings Der Pilz am Ende der Welt untersucht die Ausstellung, wie politische Handlungsfähigkeit in den Ruinen bestehender Systeme entstehen kann. Anstatt Widerstand als Bruch oder als Opposition von außen zu verstehen, erforschen die Künstler:innen Formen von Beharrlichkeit, Infiltration und Aushandlung, die sich innerhalb der Strukturen entfalten, in denen sie agieren. In ihren unterschiedlichen künstlerischen Praktiken reflektieren sie Macht, Sichtbarkeit und die Möglichkeiten politischen Handelns unter gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen