Shunk-Kender: Kunst durch die Kamera

24 Oct 2020 — 7 Feb 2021

John Baldessari, Pier 18, New York, 1971.  Shunk-Kender Fund, Roy Lichtenstein Foundation donation, in memory of Harry Shunk and János Kender (2014). © J. Paul Getty Trust. All rights reserved
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Der Fotograf Harry Shunk (1924–2006) stammt aus Leipzig. Zusammen mit seinem ungarischer Partner János Kender (1937–2009) arbeitete er zwischen 1958 und 1973 zunächst in Paris, später in New York. Im Auftrag von Künstler*innen, Galerien, Verlagen und Museen dokumentierten sie neue Kunstformen und wegweisende Ausstellungen.

Sie begleiteten viele Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene mit der Kamera, etwa Yves Klein, Niki de Saint Phalle, Andy Warhol, Yayoi Kusama und Christo. Dabei machten sie Porträts und Fotoserien, in denen auch der Entstehungsprozess von künstlerischen Arbeiten sichtbar wird. Ihre Fotografien zeugen von der Nähe zu den Menschen, die sie umgaben, und vom Interesse an jenen Ausdrucksformen, die Kunst und Alltag miteinander verknüpften.Es gibt künstlerische Aktionen und Projekte, die man heute nur dank der Aufnahmen von Shunk-Kender erinnert.

Untertsützt durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, Sparkasse Leipzig, Kulturstiftung des Freistaat Sachsen