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Videokunst

Software-Unternehmer eröffnet Privatmuseum in Berlin

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Kurz vor dem Gallery Weekend eröffnet ein Software-Unternehmer in Berlin dauerhaft Räume für seine vergleichsweise junge Sammlung zeitgenössischer Kunst

Die unter dem Namen Fluentum zusammengefassten Arbeiten haben nach Angaben vom Freitag einem starken Fokus auf zeitbasierten Medien wie Film und Video. Fluentum sieht sich als Plattform für die Produktion, Sammlung und Präsentation zeitgenössischer Kunst.

Seit 2010 sammelt der Berliner Software-Unternehmer Markus Hannebauer die Arbeiten, etwa von Omer Fast, Hito Steyerl, William Kentridge, Douglas Gordon, Katarina Zdjelar oder Hiwa K. Zur Eröffnung sollen Arbeiten des niederländischen Künstlers Guido van der Werve gezeigt werden.

Die Präsentation kommt im alten Hauptgebäude des früheren Hauptquartiers der U.S. Army an der Clayallee in Berlin-Dahlem unter. Von hier aus organisierte US-General Lucius D. Clay die Luftbrücke während der Berlin-Blockade. Die Räume im historischen Gebäude wurden den Angaben zufolge vom Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton umgestaltet. Nun stehen sieben Bereiche mit mehr als 600 Quadratmetern Fläche für Ausstellungen zur Verfügung.

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