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Spanien schickt Almodovar-Film "Leid und Herrlichkeit" ins Oscar-Rennen

Antonio Banderas und Nora Navas in "Leid und Herrlichkeit" 
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Antonio Banderas und Nora Navas in "Leid und Herrlichkeit" 

Pedro Almodóvars viel gelobtes Drama "Leid und Herrlichkeit" geht als spanischer Beitrag ins Oscar-Rennen und könnte damit als bester nicht-englischsprachiger Film nominiert werden 

Dies teilte die spanische Filmakademie am Donnerstag auf Twitter mit. Der 69-Jährige, einer der bekanntesten spanischen Regisseure, hat bereits zwei der begehrten Statuen gewonnen: Im Jahr 2000 für die Tragikomödie "Alles über meine Mutter" als bester fremdsprachiger Film und 2003 für das beste Original-Drehbuch zum Drama "Sprich mit ihr". Erst vor wenigen Tagen wurde er beim Filmfestival von Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

"Leid und Herrlichkeit" (im Original "Dolor y Gloria") ist einer der persönlichsten Filme Almodóvars und hat eindeutig autobiografische Bezüge. Erzählt wird die Geschichte des alternden, schwulen Regisseurs Salvador (gespielt von Antonio Banderas), der - von Depressionen und Schmerzen geplagt - auf sein Leben und seine Kindheit in den 60ern mit seiner geliebten Mutter Jacinta (Penélope Cruz) zurückblickt. Dabei besticht vor allem die Inszenierung des Filmemachers, der Bilder voller opulenter Farben und detailreicher Ausstattung auf die Leinwand zaubert.

Die 92. Oscar-Verleihung findet am 9. Februar 2020 im Dolby Theatre in Los Angeles statt. Deutschland wird durch Nora Fingscheidts berührendes Drama "Systemsprenger" vertreten.