Gruppenschau

Unterm Pflaster liegt der Strand

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In Berlin zeigt "DEMO:POLIS" die Stadt von unten

Nah am Menschen sein, das ist das Motto des neuen Urbanismus von unten, der Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung von städtischem Raum fordert. Und doch gibt es wenig Abstrakteres als eine Ausstellung zur Urbanistik.

Auch bei "DEMO:POLIS" in der Berliner Akademie der Künste spürt man die Anstrengungen der Macher, die Besucher trotz der zahlreichen kleinteiligen Pläne von Städten und Gegenden bei der Stange zu halten. Anhand von Einzelbeispielen wird gezeigt, wie sich Menschen heute den Stadtraum aneignen – per Bürgerbegehren, wie in Berlin-Tempelhof, aber auch mit Kunst, wie die Graffitisprayer in aller Welt, oder wie das Künstlerduo Wermke/ Leinkauf, das die amerikanische Flagge auf der Brooklyn Bridge in New York 2014 durch ein weißes Exemplar austauschte.

Dass man hier pro Bürgermitbestimmung und kontra Immobilienspekulation und Privatisierung ist, hat man sehr bald verstanden, und wusste man auch vorher. Vielleicht sind es die großen Filmprojektionen, die einen dann doch ins Thema hineinziehen. Städte zu gestalten ist mühsam. Aber definitiv eine lebenswichtige Kunst.

Monopol verlost 5x2 Tickets für die Ausstellung "DEMO:POLIS" in der Berliner Akademie der Künste. Für die Teilnahme an der Verlosung bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Demopolis" und den Namen, bis Mittwoch, 25. Mai, um 17 Uhr an info(at)monopol-magazin.de schicken. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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