Weltkulturerbe und Ausstellungsort

Völklinger Hütte zählt weniger Besucher

Installationsansicht "X-Ray - Die Macht des Röntgenblicks" in der Völklinger Hütte, 2025
Foto: Pinter Laszlo/dpa

Installationsansicht "X-Ray - Die Macht des Röntgenblicks" in der Völklinger Hütte, 2025

2025 haben weniger Menschen die Völklinger Hütte im Saarland besucht als im Vorjahr. 2026 stehen Röntgenkunst, Techno und eine Zeitreise ins Eisenzeitalter auf dem Programm

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte hat im vergangenen Jahr bei Ausstellungen, Führungen und Events insgesamt 112.000 Besucher gezählt. Das sind 14.000 weniger als 2024 (126.000), teilte der Sprecher in Völklingen mit. In der Gebläsehalle habe es im vergangenen Jahr einen Umbau gegeben, sodass es dort sechs Wochen länger als sonst keine Ausstellung gab.

2026 werde wieder die Urban Art Biennale vom 10. Mai bis 15. November veranstaltet, die alle zwei Jahre stattfinde, sagte der Sprecher weiter. Sie gilt als eine der größten Werkschauen dieser Kunstform, die sich aus Street-Art und Graffiti entwickelt hat. Noch bis Mitte August läuft die Ausstellung "X-Ray - Die Macht des Röntgenblicks" im Weltkulturerbe. Vom 21. bis 23. August steigt das neue Techno-Festival Ferra in der Hütte. Und ab November ist die Ausstellung "Erzengel und Sintersonne" zu sehen, bei der die Geschichte der Völklinger Hütte selbst im Fokus steht.

In der Völklinger Hütte war im Juli 1986 die Roheisenproduktion beendet worden – das historische Werk hatte nach mehr als 100 Jahren ausgedient. Das weltweit einzige erhaltene Gebäude seiner Art aus dem Industriezeitalter ist seit 1994 Unesco-Weltkulturerbe.