Kulturförderung

Volkswagen verlängert Partnerschaft mit Berliner Nationalgalerien

Die Neue Nationalgalerie in Berlin
Foto: Soeren Stache/dpa

Die Neue Nationalgalerie in Berlin

Die Kooperationen der Volkswagen Group mit der Neuen Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof bestehen bereits seit 2012. Nun hat der Konzern seine Partnerschaften mit den Berliner Museen um zwei Jahre verlängert

Im Zentrum der Zusammenarbeit standen Ausstellungsförderungen sowie das Publikumsformat "Volkswagen Group Art4All". Dieses bietet unter anderem freien oder ermäßigten Eintritt, Führungen und Bildungsprogramme. Nach Unternehmensangaben nutzten 2025 rund 400.000 Menschen die Angebote.

In der Neue Nationalgalerie soll das Format ab April in veränderter Form fortgeführt werden: Jeweils am ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt am Nachmittag kostenfrei, ergänzt durch Veranstaltungen wie Performances und Konzerte. Zum Auftakt ist ein Konzert des französischen Pianisten David Kadouch geplant.

Am Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart wird der Konzern künftig als "Lead Partner of Education" die Bildungs- und Vermittlungsarbeit unterstützen. Dazu gehören Angebote für verschiedene Zielgruppen sowie die Förderung von Veranstaltungstagen.

Förderprogramme für den künstlerischen Nachwuchs

Teil der Kooperation bleiben zudem Förderprogramme für den künstlerischen Nachwuchs: Für 2026 und 2027 wurden erneut Stipendien für eine Kuratorin oder einen Kurator sowie eine Fellow-Stelle vergeben, die in die Museumsteams eingebunden sind.

Die Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, würdigte die Unterstützung als Beitrag zur kulturellen Teilhabe. Auch Klaus Biesenbach, Direktor der Neuen Nationalgalerie, hob die Bedeutung der Partnerschaft für die Entwicklung des Hauses hervor.

Der Volkswagen-Konzern bezeichnete die Fortsetzung des Engagements als Signal in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Ziel sei es, den Zugang zu Kunst zu erleichtern und neue Besuchergruppen zu erreichen.