Radiobeitrag

Warum die Coronavirus-Absagen den Kunstmarkt so hart treffen

 Eine Besucherin mit Mundschutz in der neueröffneten Raffael-Ausstellung in Rom
Foto: dpa

Eine Besucherin mit Mundschutz in der neueröffneten Raffael-Ausstellung in Rom

Im Kunstbetrieb gibt es eine ökonomische Sondersituation: Viele kleinere Unternehmen operieren in einem global vernetzten Geschäft. Deswegen sind die vielen Absagen wegen Covid-19 eine ernste Gefahr für die Branche

Die Art Basel/Hong Kong ist bereits abgesagt, genau wie die Leipziger Buchmesse und die Art Dubai. Die Architekturbiennale in Vendig und die Messe Miart in Mailand sind verschoben, die Art Cologne zittert noch. Die Absagen im Kulturbetrieb wegen der Verbreitungsgefahr des neuen Coronavirus treffen viele Galerien, Verlage und andere Kulturproduzenten hart. Trotz Online-Handels und digitaler Vernetzung sind sie auf die großen physischen Plattformen ihrer Branche angewiesen und könnten durch die Vorsichtsmaßnahmen existentiell bedroht werden. 

Im Gespräch mit Detektor FM erklärt Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr die Besonderheit der Kulturindustrie, in der auch kleine und mittelständische Unternehmen global agieren. Außerdem geht es um Bewältigungsstrategien der ökonomischen Krise und die Kunstwelt als perfekten Viren-Inkubator: