Kampfbegriff "AI Slop"

Warum es sich die Kunstkritik mit dem KI-Vorwurf zu einfach macht

Besuchende schauen sich "Liminals" vom französischen Künstler Pierre Huyghe in der Berliner Halle am Berghain an. Die Installation, die dort bis zum 8. März zu sehen war, wurde von Kritikerinnen und Kritikern abwertend als "AI slop" bezeichnet
Foto: Britta Pedersen/dpa. VG Bild-Kunst, Bonn, 2026

Besuchende schauen sich "Liminals" vom französischen Künstler Pierre Huyghe in der Berliner Halle am Berghain an. Die Installation, die dort bis zum 8. März zu sehen war, wurde von Kritikerinnen und Kritikern abwertend als "AI slop" bezeichnet

Der Ausdruck "AI Slop" bezeichnet massenhaft produzierten, inhaltsarmen KI-Content. Die Kunstkritik polemisiert damit zunehmend auch gegen Werke, die genaueres Hinsehen verdienen

Vielleicht werden manche Begriffe nur deshalb inflationär gebraucht, weil sie einfach so toll klingen. So wie "AI Slop", eine Bezeichnung, die man mit "KI-Matsch" oder "KI-Pampe" übersetzen könnte und die billig gemachten, inhaltsfreien, von Künstlicher Intelligenz produzierten Content meint. Der Ausdruck transportiert allein schon lautmalerisch die Abfälligkeit,…

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