Radiobeitrag

Was bringt die 12. Berlin Biennale?

Am Wochenende startet die 12. Berlin Biennale, die von Künstler Kader Attia kuratiert wird. Was die Besucherinnern und Besucher dort erwartet, berichtet Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr im Radio bei Detektor FM

Die Berlin Biennale hat den Anspruch, mit einem politischen Profil für eine engagierte Kunst zu stehen, "die sich den drängenden Fragen der Gegenwart stellt". Seit Jahren beschäftigt sich der französische Fotograf und Installationskünstler Attia mit den Nachwirkungen des Kolonialismus, und zwar nicht nur in den Ländern des globalen Südens, sondern auch in den Gesellschaften des Nordens. Der Begriff der Reparatur – von Objekten, Verletzungen, aber auch von individuellen und gesellschaftlichen Traumata – spielt dabei eine zentrale Rolle. Dieses Konzept wendet Attia jetzt auch als Kurator der 12. Berlin Biennale an, die sich unter dem Titel  "Still Present" mit den Hinterlassenschaften der Moderne beschäftigen wird. 

Wie hängen Klimakrise und Kolonialismus zusammen? Welche Rolle können feministische Bewegungen aus der nicht-westlichen Welt bei der Wiederaneignung von Geschichte und Identität spielen? Wie lässt sich eine Dekolonisierung der Künste denken? Diesen Leitfragen widmen sich Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen an fünf Ausstellungsorten: Akademie der Künste, Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt, Hamburger Bahnhof, KW Institute for Contemporary Art und Stasi-Zentrale.

Auf was wir uns besonders auf der diesjährigen Berlin Biennale freuen dürfen, verrät Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr im Gespräch mit Detektor FM. Den Beitrag können Sie hier hören, indem Sie "Inhalte aktivieren" klicken: