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Fotos von Giorgio Wolfensberger

Woher diese Sehnsucht?

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Der Schweizer Fotograf Giorgio Wolfensberger zog nach Italien und entdeckte dort das Absurde im Alltäglichen und die Schönheit in der Einfachheit. Monopol zeigt eine Auswahl seiner Bilder 

Warum diese Italiensehnsucht? Der Fotograf Giorgio Wolfensberger, 1945 geboren in Winterthur, zog in den frühen 70ern in die italienische Kleinstadt Città delle Pieve, im Westen Umbriens. Dort arbeitete er als Industriefotograf, aber er war auch "ein Sammler und Fotograf, der mit einem siebten Sinn für die Dinge in der Welt ausgestattet war." So schreibt es Urs Stahel, der Gründer und langjährige Direktor des Fotomuseum Winterthur im Vorwort von "Foto Povera".

Der Band versammelt Bilder von den Italienreisen, die der Fotograf in den 60ern unternommen hat. Sie muten an wie Filmstills aus Filmen des italienischen Neorealismus, in hartem Schwarz-Weiß-Kontrast, später sind sie bunt und verraten ein genaues Auge für das Groteske im Alltäglichen. Ein "nachdenklicher Tanz der 'armen', einfachen Dinge", schreibt Stahel. Und es wird sofort klar, woher die Sehnsucht kommt. 

 

 

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