Biennale als Schlachtfeld

Zu viel Politik, zu wenig Kunst

Auf der Venedig-Biennale bestimmen Streiks, Demonstrationen und geopolitische Konflikte die Schlagzeilen. Doch wenn Kunst nur noch als Instrument politischer Auseinandersetzungen verstanden wird, verliert sie ihre eigene Sprache

Am letzten Tag der Vorbesichtigung der Venedig-Biennale blieben plötzlich einige Türen zu. Floren­tina Holzingers Jetski kreiste nicht mehr im Wasser, keine nackten Performerinnen baumelten aus ihrer Glocke. Auch bei Belgien, Ägypten, Japan, den Niederlanden, Südkorea und vielen anderen Pavillons auf dem Giardini…

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