Ausstellung in München

Mit dem sechsten Sinn

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In der Münchner schlägt die Walter Storms Galerie mit der Gruppenausstellung "Sixth Sense" Zwischentöne an

Das Bündel von Kettensägen ist mit schwarzem, ausgehärtetem Polyurethan überzogen. Die Skulptur von Monica Bonvicini hängt düster und irgendwie bedrohlich in der ehemaligen Großgarage, die der aus dem Rheinland stammende Ga­lerist umbauen ließ. Die Ausstellung "Sixth Sense" versammelt Werke von sieben Künstlerinnen, irgendwo zwischen Skulpturen und Wandarbeiten. Zum Beispiel die "Rubberband"-Serie von Lesley Foxcroft, die als breite Gummibänder angeliefert und nach genauen Anweisungen in Form gefaltet an die Wand angebracht wurde. Das frische Gummi kann man noch riechen.

Die ältesten Arbeiten der Schau sind filigrane serielle Zeichnungen von Dadamaino, einst die Grande Dame der italienischen Nachkriegsavantgarde, und es zeigt sich, dass die Zeit reif ist für eine Wiederentdeckung.

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