Vorfall in London

Museen treffen Sicherheitsvorkehrungen

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Nach dem Vorfall mit einem Auto, das mehrere Fußgänger im Londoner Stadtteil South Kensington erfasst hatte, haben einige der angrenzenden Museen besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen

Mehrere Menschen sind am Samstagnachmittag in London von einem Auto erfasst und verletzt worden. Ein Mann sei festgenommen worden, teilte die Metropolitan Police mit. Am Abend teilte die Polizei mit, der Vorfall an der bei Touristen beliebten Exhibition Road im Stadtteil South Kensington habe keinen terroristischen Hintergrund. Es handele sich um einen Verkehrsunfall.

Die drei großen Museen in der Nähe trafen besondere Sicherheitsvorkehrungen. Berichten zufolge schlossen das Natural History Museum und das Science Museum vorerst ihre Zugänge. Das weltbekannte Victoria and Albert Museum war zwar zunächst weiter geöffnet. Die Eingänge zur Exhibition Road seien aber geschlossen, twitterte das Museum am Samstagnachmittag. Zuvor hatte die britische BBC berichtet, alle drei Museen seien evakuiert worden.

 

Seit der Weltausstellung von 1851 ist die Exhibition Road, wo sich der Vorfall ereignete, das Herz des Londoner Museumsviertels. Sie beheimatet einige der größten Touristenattraktionen Großbritanniens: darunter das Museum für Naturgeschichte, das Wissenschaftsmuseum, das Victoria und Albert Museum sowie die Royal Albert Hall, eine der weltweit berühmtesten Konzerthallen. Auch das Londoner Goethe-Institut hat seinen Sitz in der Exhibition Road. Die Museumsmeile erstreckt sich vom Hyde Park in Richtung Süden bis in den Stadtteil South Kensington und zieht jährlich etwa elf Millionen Besucher an - davon ein Drittel Touristen aus dem Ausland.

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