Kenny Schachter

Kenny Schachter's Dealer Diary: Of Art & Cars

09/22/2016 - 15:58

Dealer’s Diary
The UK’s divorce from Europe has yet to make much impact other than creating cheaper Brexit pounds. By getting payment terms on a sculpture I purchased in London before summer, I benefitted from an additional 10 percent discount without having to ask for a change.

But I wasn’t going to wait around for the fallout, so I got on a plane to New York last week to look for brighter opportunities (though with a view of nothing but buildings from my hotel room, my NY was always night). I wheezed so much in the taxi from the airport, the driver asked me if I’d like a Marlboro—it was good to be back. I wondered if the coughing comedian, Dennis Leary, is still alive.

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Conglomerate

Conglomerate

Block Two

09/01/2016 - 12:44

Conglomerate ist eine Online-TV-Plattform, die im Berliner Projektraum "Kinderhook & Caracas" beheimatet ist. In verschiedenen "Blocks" produziert das Team von Conglomerate (Sol Calero, Ethan Hayes-Chute, Derek Howard, Christopher Kline und Dafna Maimon) sein eigenes TV-Programm und lädt Künstler aus Berlin und der ganzen Welt dazu ein, Gastbeiträge beizusteuern.

"Block Two" stellt Beiträge von Molly Lowe, Shana Moulton, Stephen G. Rhodes, Heatsick, The Institute for New Feeling und Mario Campos vor.

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Anika Meier

Über den Fotografie-Kritiker Teju Cole

Das Leben ist kein Comicheft

09/01/2016 - 12:30

Hand hoch, bitte! Wem sagt der Name Teju Cole etwas? Ich würde tatsächlich um ein Handzeichen bitten, säßen wir gemeinsam in einem Raum. Es würden sicherlich die Personen die Hand heben, die schon immer das Feuilleton der überregionalen Tageszeitungen scannen, die regelmäßig online die "New York Times", den "Guardian" und das ganze Internet lesen wollen. Bei diesem Versuch kann man naturgemäß nur scheitern. Unmöglich ist auch, dabei nicht über Teju Cole zu stolpern.

Teju Cole ist Fotografie-Kritiker des "New York Times Magazine", er schreibt dort eine Kolumne unter dem Titel "On Photography" ("Über Fotografie"), angelehnt an das bekannte Buch von Susan Sontag. Er fotografiert selbst und schreibt Romane und Essays über Politik, Literatur, Kunst, Musik und das Reisen. Eigentlich schreibt er unablässig, weshalb gerade in Amerika seine erste Sammlung von Essays "Known and Strange Things" erscheinen konnte. In Deutschland gibt es das Buch ab 26. September, sein Verlag nennt ihn in der Vorankündigung einen der wichtigsten jungen Intellektuellen der USA.

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Anika Meier

Instagram in der Ferienzeit

Was war das für 1 Sommerloch?

09/01/2016 - 12:06

Der Sommer ist fast vorbei und das Sommerloch schon bald wieder zugeschüttet. Hoffentlich. Wer mit den Füßen im Wasser und einem Buch in der Hand an einem Pool oder – noch besser – am Meer hing, der konnte sich die Zeit außerdem damit vertreiben, viele Texte über Studien und Rankings und irgendwas mit Instagram zu lesen, denn kulturell war nicht viel los. Wer die Tagespolitik live mitverfolgte, der wusste vor lauter Eilmeldungen an manchen Tagen nicht, was zuerst lesen. "Was war das für 1 Sommerloch?", fragte Jan Böhmermann in seiner Sendung nach der Sommerpause. Politisch gab es zu viele relevante Themen, in Amerika erschossen Polizisten unbewaffnete Schwarze, ein 17-Jähriger schlägt in einem Regionalzug bei Würzburg mit einer Axt um sich, verletzt vier Menschen schwer und wird von der Polizei getötet, ein 18-Jähriger erschießt mit dem Motiv Ausländerfeindlichkeit in München neun Menschen. Nichts wünschte man sich an diesen Tagen mehr, als einen Sommer mit Sommerloch.

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Kenny Schachter

Summer Holidays

Getting Kicked Off Facebook and Looking for Good News in Ibiza

08/03/2016 - 11:37

The Elections, Art Market and President Zuckerberg: Getting Stoned in Ibiza
I don’t holiday well. I get occasional anxiety attacks and elevated blood pressure when the sun shines too brightly and the inbox slows to a crawl. You’d be remiss not to feel at least some level of apprehension for the general state of things with institutionalized guerrilla terrorism on the rise and the spectacle of The Donald vs. Billary in what is unequivocally the most bizarre election—perchance ever—a mere ninety-eight days from the time of this posting. Oh, lest we not forget the doom and gloom blanketing the global economy, negative interest rates and a 30 percent hit for auction houses’ year-on-year earnings. So I ate a box of fortune cookies searching for good news.

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Anika Meier

Erfolgreiche Bilder auf Instagram

Wie fotografische Innovationen Mainstream wurden

08/01/2016 - 12:21

Zehntausende von Fotos mache er jedes Jahr, sagte Martin Parr einst, wenn sich darunter zehn gute Fotos finden, war es ein gutes Jahr. Über die Qualität seiner Bilder spricht der wohl bedeutendste britische Fotograf in Interviews mit höflicher Bescheidenheit. Von Henri Cartier-Bresson stammt das bekannte Zitat: "Deine ersten 10.000 Bilder sind Deine schlechtesten." Im digitalen Zeitalter dürften es ein paar mehr sein, womöglich 100.000.

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Anika Meier

Social-Media-Fotografie

Was kommt nach Instagram?

07/22/2016 - 12:41

Die Zukunft der Fotografie ist bewegt. Überall ruckelt, zuckelt und wackelt es. Zumindest in den sozialen Medien und in neuen Apps. Deren Gründer sagen meist – mindestens so bewegt wie ihr neues Produkt –, dass es unser Denken über Bilder verändert. Polaroid hat das schon einmal geschafft. Mit Sofortbildkameras, die im Nu entwickelten und damit ermöglichten, dass Bilder so schnell angeschaut werden konnten, wie sie gemacht wurden. Jetzt gibt es eine neue App, die zwar den Namen des Unternehmens trägt, das aber hat damit nicht viel zu tun. Polaroid Swing macht Bilder, die noch Foto und schon Kurzfilm sind, die sich eine Sekunde lang bewegen, wenn man mit dem Finger darüber streicht oder das Smartphone nach links und rechts kippt – aber auch wirklich nur eine Sekunde. Man selbst kann Bewegung in beliebiger Geschwindigkeit ins Bild bringen, es stoppen, animieren, stoppen, animieren oder es einfach nur angucken. Fotografie mit Gimmick. Polaroid Swing funktioniert am besten mit Bildern, die sich als Scherzartikel geben.

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Nature Theater of Oklahoma: Germany Year 2071 #6/6

"E.T. Auction"

07/13/2016 - 13:38

Marie Kaiser im Martin-Gropius-Bau Berlin

Wachstumsschmerzen einer Gesellschaft

07/13/2016 - 12:28

Berenice Abbott macht in ihren New York Fotos das Unsichtbare sichtbar. Die Wachstumsschmerzen einer Gesellschaft.

Mein Beitrag zum Nachhören auf Radioeins:
 

http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/art_aber_fair/berenice-abbott-fotografien-im-martin-gropius-bau.html

 

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Nature Theater of Oklahoma: Germany Year 2071 #5/6

"National Pride Construction Site"

07/12/2016 - 11:01

Kenny Schachter

Kenny Schachter on the London Auctions, Brexit, and the New Nihilists

The art world has never been so topsy-turvy

07/11/2016 - 14:01

The New Nihilists
Covering the art market today is not unlike being a war reporter working from the trenches—fair and auction aisles—dodging grenades launched by frustrated consultants, dealers and auction personnel (for me anyway). There have been easier periods in which to make a living in art. Perhaps we participants should don designer military fatigues; I guess we already do, by Prada.

As the world frays to the point of coming loose altogether, from the UK’s decoupling from the European Union to the US confronting Trump and what he represents (and elections looming for both) the art world has never been so topsy-turvy. I can’t remember in the past 25 years politics trickling down into the discourse to the extent it has during the June sales of Impressionist, Modern and Contemporary art in London the past two weeks.

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